Weltweit werden viele Regionen regelmäßig von Erdbeben heimgesucht. Dabei denkt man zunächst an Häuser, Brücken und andere Bauten, die den Naturgewalten dauerhaft standhalten müssen. Man vergisst dabei, dass sich auch viele Maschinen und Anlagen aus dem gewerblichen Bereich in solchen Industriegebäuden befinden und somit genauso den Naturgewalten ausgesetzt sind wie das Gebäude selbst. So zuletzt geschehen im August 2016 in Norditalien. Daher gilt es, sich dem Thema Erdbebensicherheit ebenfalls anzunehmen.

 

Die erdbebensichere Ausgestaltung von Tragwerkskonstruktionen und Maschinen erfordert eingehende Analysen. Dazu gehört für die Erdbebensicherheit im Besonderen die Klärung von Fragen zu:

Dynamik, wie beispielsweise die zu erwartende Bodenbeschleunigung und Intensität

Bemessungs- und Berechnungsverfahren

Konstruktive Ausgestaltung

Hilfestellung hierzu geben dazu die DIN 4149 und der Eurocode 3, 8 für statische und dynamische Nachweise von Stahlbauten.

Hier findet man eine Einteilung in Erdbebenzonen 0 -1 -2 -3 und zugehörige Intensitäten 6,0 – 6,5 – 7,0 – 7,5 der EMS (Europäische Makroseismische Skala). Darüber hinaus sind im Eurocode 8 die Erdbebengefährdungskarten für Europa hinterlegt.

Zone 1: ag = 0,4 m/s2

Zone 2: ag = 0,6 m/s2

Zone 3: ag = 0,8 m/s2

Quelle: DIN 4149

Neben europäischen Regelwerken existieren auch noch internationale Regelwerke, die bei Kunden im außereuropäischen Raum Berücksichtigung finden müssen.

Wir unterstützen Sie bei der Planung und Berechnung von Gebäuden, Anlagenkomponenten  sowie Tragwerken für Beanspruchungen aus Erdbebeneinwirkung nach internationalen Regelwerken und helfen Ihnen konstruktive Lösungen zu finden.

 

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