Sparen auch Sie zukünftig bei der Strom- und Energiesteuer!

Seit dem 01.01.2013 ist ein Energieaudit nach der Norm DIN EN 16247-1 für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des produzierenden Gewerbes verpflichtend, um Steuerentlastungen erhalten. Wer staatliche Vergünstigungen im Rahmen des Spitzenausgleichs / Energie- und Stromsteuergesetzes (§55 EnStG bzw. §10 StromStG) in Anspruch nehmen möchte, muss jährlich Energieaudits nach DIN EN 16247-1 durchführen.

Fällt Ihr Unternehmen unter die neue Energieeffizienzrichtlinie (nationale Umsetzung ist das EDL-G)?

Seit März 2015 müssen alle Betriebe, die laut EU-Definition nicht der Gruppe der KMU zuzuordnen sind, bis zum 05.12.2015 ein Energieaudit durchgeführt haben. Dazu zählen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern oder aber ein Umsatzvolumen von mehr als 50 Mill. € erwirtschaften. Grundlage zur Durchführung des Energieaudits sind die Standards der DIN EN 16247-1.

Für Unternehmen, die ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 eingeführt haben, entfällt die Verpflichtung, Energieaudits nach DIN EN 16247 durchzuführen, da die Forderungen nach DIN EN 50001 zu erfüllen sind.

Was ist ein Energieaudit?

Basis der Energieaudits ist die EU-Energieeffizienz-Richtlinie. Ab 2015 ist die Durchführung eines Energieaudits vorgeschrieben. Ein Energieaudit ist eine „systematische Inspektion und Analyse des Energieeinsatzes und des Energieverbrauchs (…) einer Organisation mit dem Ziel, (…) das Potenzial für Energieeffizienzverbesserungen zu identifizieren“ – so heißt es in der Richtlinie DIN16247, Teil 1 vom Juli 2012. Das Ziel ist es also, Unternehmen systematisch auf Verbesserungspotenziale zu durchleuchten und darüber strukturiert zu berichten. Das erste Energieaudit sollte noch 2015 durchgeführt werden, danach muss es spätestens alle vier Jahre wiederholt werden.

Ablauf des Energieaudits:

Ablauf_Energieaudit

  1. Einleitender Kontakt

Beim einleitenden Kontakt werden Umfang und Rahmenbedingungen festgelegt.

  1. Auftaktbesprechung

Im zweiten Teil, der sog. Auftaktbesprechung, vereinbart der Energieauditor beispielsweise, welche Daten geliefert werden müssen, beschreibt Anforderungen an Messungen und klärt die praktische Durchführung des Energieaudits.

  1. Datenerfassung

Der dritte Teil umfasst die Datenerfassung. Dabei erfasst der Energieauditor zahlreiche Informationen und Daten wie den Energieverbrauch, die Verteilung des Verbrauchs auf einzelne Verbraucher oder Parameter, die den Energieverbrauch beeinflussen. Diese Daten werden im Außeneinsatz vor Ort validiert. Das Ziel ist es, ein umfassendes Bild über den IST-Zustand des Energieeinsatzes und -verbrauchs im Unternehmen zu erstellen. Auf dieser Basis muss der Auditor erste Verbesserungsvorschläge generieren.

  1. Analyse

In der folgenden Analyse wird die bestehende Situation der energiebezogenen Leistung als Ausgangsbasis festgestellt und beispielsweise mit geeigneten Kennzahlen oder mit einer Energiebilanz beschrieben. Auf dieser Grundlage werden auch weiterführende Ansätze zur Verbesserung der Energieeffizienz abgeleitet.

  1. Abschluss

Die Ergebnisse werden in einem Bericht zusammengefasst und bei der Abschlussbesprechung dem Auftraggeber übergeben.

 

Unsere Leistungen:

  • Durchführung von Energieaudits in ihrem Unternehmen
  • Hilfestellung bei steuerlichen Vergünstigungen nach §55 EnStG bzw. §10 StromStG
  • Beratung bei der Umsetzung von Forderungen nach der neuen Energieeffizienzrichtlinie (EDL‑G)
  • Festlegung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Ihrem Unternehmen
  • Abschlussbericht und Zertifikat
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